Computer-Chaoten verursachten in der Nacht zum vergangenen Mittwoch enorme Staus auf der weltweiten Datenbahn: Die unbekannten Täter bombardierten unter anderem die Server von Amazon.com mit einer übergroßen Menge simulierter Anfragen und verlangsamten dadurch die Arbeit der Rechner merklich.
Für knapp eine Stunde war die Website des Unternehmens zwar erreichbar, stand jedoch nicht mit der gewohnten Zugriffsschnelligkeit zur Verfügung. "Zu keinem Zeitpunkt bestand während dieser Aktion jedoch Gefahr für die Sicherheit der Amazon-Kundendaten", betont Dr. Andre Schirmer, Director of Public Relations bei Amazon.de. "Die Täter waren keine Hacker im herkömmlichen Sinne, und sie hatten keinen Zugang zu unseren internen Systemen, sondern blockierten durch ihren Datenmüll lediglich unsere Server."
Dies habe für Besucher der Website eine kurzzeitige Unannehmlichkeit bedeutet, die Kundendaten seien jedoch nach wie vor unerreichbar für Internet-Verbrecher jeglicher Art auf autarken Servern untergebracht: "Einkaufen bei Amazon ist und bleibt sicher", so Schirmer.
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