Egal, ob Frühschenker oder Last-Minute-Shopper - die Vorweihnachtszeit ist oft alles andere als besinnlich. Der führende Stress-Experte und britische Psychologe Dr. Aric Sigman hat im Auftrag des Online-Händlers Amazon erforscht, wie sehr die Shopping-Tour vor Weihnachten an unseren Nerven zehrt. Dabei untersuchte er bei einer männlichen und einer weiblichen Testperson die physiologischen Auswirkungen des Geschenkekaufs in der Londoner Oxford Street im Vergleich zum Online-Einkauf bei Amazon. Gemessen wurden dabei die Herzfrequenz, Blutdruck, Anzahl der Zusammenstöße mit anderen Personen, die für die Einkäufe benötigte Zeit und das Gewicht der Einkaufstaschen. Die wichtigsten Untersuchungsergebnisse beim Kampf um die Geschenke:
Der Einkauf in der überfüllten Einkaufspassage - so "aufregend" wie ein Streit mit dem Partner
Jeder kennt die Situation: Kurz vor Ladenschluss noch in das Kaufhaus hetzen und sich an mit Tüten bepackten Käufern vorbei drängeln, um noch rechtzeitig zum Fest die Geschenke zu besorgen. Bei der Messung der Herzfrequenz der beiden Testpersonen kommt Dr. Sigman zu folgenden Ergebnissen: Der Einkauf vor Weihnachten ist fast so anstrengend für den Körper wie der Streit mit dem Partner - und frustriert uns noch mehr als mit dem Auto im Stau zu stehen.
- Während wir äußerlich beherrscht scheinen, schlägt unser Herz bei langen Warteschlangen um über 10% schneller - vor allem dann, wenn wir auf eine Verkäuferin oder einen Verkäufer warten.
- Einen hohen Frustfaktor verursachen auch Vordrängler in der Einkaufsschlange - hier stieg bei der männlichen Versuchsperson die Anzahl der Herzschläge um 16% und bei der weiblichen Versuchsperson um 12%.
- Die Wartezeit vor der Kaufhaustoilette stört besonders die Frauen: Hier steigt die Herzfrequenz um 10%. Aber auch das Herz der Männer schlägt um 8% schneller, wenn sie hier zu lange warten müssen.
Anstieg des Blutdrucks - beim Einkauf stehen die meisten Menschen unter Strom
- Die männliche Testperson war beim Einkauf insgesamt entspannter als die weibliche Testperson: Während bei der weiblichen Testperson während der Shopping-Tour der Blutdruck um insgesamt 13,3% anstieg, erhöhte er sich bei der männlichen Testperson nur um insgesamt 9,7%.
- Je länger der Weg durch überfüllte Einkaufsstraßen und je schwerer die Einkaufstaschen (gegen Ende des Einkaufs betrug die Geschenkelast auf den Schultern 8 Kilogramm), desto mehr stieg der Blutdruck.
- Online-Shopping verläuft wesentlich entspannter: Der Einkauf im Internet führte nur zu einer unwesentlichen Erhöhung des Blutdrucks bei den Testpersonen.
Zwei blaue Flecken pro Minute
- Die Analyse von Dr. Sigman ergab, dass die Testpersonen durchschnittlich fast zwei Mal pro Minute (1,9) und insgesamt 114 Mal pro Stunde mit anderen Geschenkekäufern zusammen stießen. Ein Rugby-Spieler wird in einem kompletten internationalen Rugby-Spiel weniger oft angerempelt.
- Keine Lust auf Körperkontakt beim Weihnachtseinkauf: Nur ein einziger Zusammenstoß kann einen Anstieg der Herzfrequenz um 17% verursachen.
Online-Schenken entspannender
- Der Stresslevel beim Online-Einkauf bei Amazon war bei beiden Testpersonen mit 67 bpm und einem Blutdruck von 126/80 konstant auf niedrigem Niveau.
- Der Einkauf online dauerte 35 Minuten im Vergleich zu 4 Stunden und 20 Minuten Shopping-Tour für den Kauf derselben Geschenke im stationären Handel.
Dr. Aric Sigman zu den Ergebnissen der Studie: "In der Vorweihnachtszeit wird es in den Einkaufsstraßen sicherlich nicht besonders friedlich zugehen - die ohnehin sehr gestressten Menschen können ihre aggressiven Impulse dann kaum noch zurückhalten. Beim Einkaufen zeigen viele das klassische "Angriff- oder Flucht"-Verhalten. Dabei sind Frauen angespannter, da sie meist für den reibungslosen Ablauf des Weihnachtsfestes verantwortlich sind und sich bei der Suche nach dem richtigen Geschenk mehr Mühe geben. Männer sind dagegen ein wenig entspannter, greifen oft nach dem nächsten besten Geschenk und hoffen, dass es der Partnerin gefällt. Wirklich gestresst sind die Männer erst, wenn sie vor der Damentoilette auf ihre Partnerin warten müssen."
Zur Studie:
Stress-Experte Dr. Aric Sigmann führte den Test am 11. Oktober 2003 durch. Die Testpersonen sind beide 24 Jahre alt und verfügen über einen normalen Gesundheitszustand. Sie wurden gebeten eine Liste von Geschenken für ihre Freunde und Familie zu erstellen und die Geschenke in der Oxford Street, London, zu kaufen und bei Amazon online zu bestellen.
Die Einkaufsliste:
- MP3-Player
- Sony MZ-N710 Silver Net MiniDisc Walkman
- KitchenAid Küchenmaschine
- Digitalkamera unter 145 EUR
- Kochbuch French Leave von John Burton Race
- London: Illustrated von Peter Ackroyd
- Multi-Region-DVD-Player für unter 100 EUR
- Kompakt-Grill
- Brotbackautomat
- CD Life for Rent von Dido
- Sony PlayStation.2-Spiel Pro Evolution Soccer 3
Untersuchungsmethode:
- " Herzfrequenz: Timex Remote Digital Transmission und Elektroden an der Brust
- " Blutdruck - OMRON R3 - automatischer Monitor am Handgelenk
Stressfrei schenken mit Amazon.de
- Einfach und schnell das richtige Geschenk mit dem Geschenke-Assistenten finden (www.amazon.de/geschenke).
- Per Mausklick Geschenke bestellen und direkt an den Empfänger senden - auf Wunsch verpackt und mit persönlicher Grußnachricht versehen.
- Wer bis zum 21.12., 24.00 Uhr, bei Amazon.de Geschenke bestellt, die innerhalb von 24 Stunden verfügbar sind, erhält diese garantiert noch rechtzeitig unter den Weihnachtsbaum geliefert.
- Ab einem Bestellwert von 20 EUR liefert Amazon.de versandkostenfrei an den Wunschort.
- Für Last-Minute-Shopper: Bei Amazon.de kostenlose elektronische Grußkarte mit Geschenkgutschein verschicken.
- Unterwww.amazon.de/wunschzettel eigenen Wunschzettel anlegen. Bisher haben über 1,5 Millionen Internetnutzer ihren Wunschzettel bei Amazon.de eingestellt.
- Ungeliebte oder doppelte Geschenke nach Weihnachten über den Service Marketplace verkaufen.
¹ Durchschnittliche Anzahl der Herzschläge pro Minute
Für weitere Informationen:
PR- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: ++ (0) 89/358 03-530
Fax: ++ (0) 89/358 03-481
E-Mail: presse@amazon.de