Von wegen lockeres Studentenleben! Deutsche Studenten stecken sich hohe Ziele: Fast 50% der Befragten verfolgen bereits während des Studiums ehrgeizige Ziele in Sachen Karriereplanung, und rund ein Drittel studiert, um bessere Chancen auf einen guten Job zu haben. Die Aussichten dafür sind allerdings momentan nicht sehr gut: Über 70% der Befragten haben derzeit noch keinen Arbeitsplatz in Aussicht. Studenten haben den Ernst der Lage erkannt: Lediglich 2% der Hochschulabsolventen haben sich eingeschrieben, um das Studentenleben mit all seinen Annehmlichkeiten zu genießen. Dies zeigt die kürzlich von Amazon.de durchgeführte Studie, bei der über 18.700 Männer und Frauen auf 20 Fragen rund um das Thema Studium geantwortet haben.
Top oder Flop - wie muss der Lieblingsprofessor sein?
Attraktiv? Renommiert? Verständnisvoll? Neben einem gepflegten Äußeren (für 71% der Frauen und 65% der Männer wichtig), achten Studenten vor allem auf das Know-how und den Lehrstil. 29% der Befragten gaben an, dass ihr Lieblingsprofessor kompetent sei - doch nicht nur das ist gefragt: Immerhin ist für 25% wichtig, dass er die Vorlesungen unterhaltsam und witzig gestaltet. 17% messen ihren Dozenten daran, dass er den Lernstoff praxisnah erklärt und die Inhalte auf den zukünftigen Job ausrichtet. Erfahrung ist deutschen Studenten wichtig -- 57% der Befragten gaben an, dass ihr Lieblingsprofessor zwischen 40 und 55 Jahren ist -- für jüngere votierten nur 24 %.
54% der Befragten sagten auf die Frage, "Was stört Sie an Ihrem Professor?", dass die Vorlesungen zu theoretisch und zu wenig anschaulich seien. 14% bemängelten das Desinteresse und die Unfreundlichkeit gegenüber den Studenten. Erstaunlicherweise bevorzugen sowohl die weiblichen als auch die männlichen Studenten einen Professor ihres Geschlechts: 67% der Männer haben einen männlichen Lieblingsprofessor, 58% der Frauen befürworten eine Professorin.
Fleißige Studenten
Über die Hälfte aller Befragten beschäftigt sich mehr als 50% ihrer Zeit mit Lernen - fast 4% der Studenten sogar mindestens 80%! Dafür scheinen die Studenten sich um das Geld nicht so große Sorgen machen zu müssen: 27% jobben gar nicht, fast 50% müssen höchstens ein Viertel ihrer Zeit fürs Arbeiten aufwenden. Der Haushalt scheint in den heutigen Studentenwohnungen perfekt geführt zu werden: Fast 70% der Befragten gaben an, mindestens 10% ihrer Zeit mit der Haushaltsführung zu verbringen. Viel Freizeit bleibt da nicht mehr: Die meisten Studenten (84%) haben weniger als ein Drittel ihrer Zeit für Freizeit zur Verfügung. In ihrer knappen Freizeit lesen 19% der Studenten Fachliteratur, die sie, nach Lehrveranstaltungen (49%), mit 31% für die zweitwichtigste Lernquelle halten. 15% lesen Wissensbücher und historische Romane. Stundenlanges Kopieren in der Unibibliothek gehört der Vergangenheit an. Um Zeit und Geld zu sparen, kaufen 38% der Befragten die Literatur -- gerne auch gebraucht -- im Internet. Nur noch 5% der Studenten verbringen ihre Zeit nach wie vor mit Kopieren von Fachbüchern.
Was verspricht die Zukunft
Geht es um das Thema "Was folgt danach", so haben fast doppelt so viele Studentinnen (13%) wie Studenten (7%) Angst vor der Zukunft. Nur 31% der befragten Männer und 24% der Frauen haben derzeit die Aussicht auf einen Job. Hier sind besonders Wirtschaftswissenschaftler und Studenten mit einem technischen Studienabschluss gefragt. Andere Studienabgänger wie beispielsweise 16% der Geisteswissenschaftler, von denen fast nur jeder 15. Aussicht auf einen Arbeitsplatz hat, machen zur Sicherheit noch vor Abschluss des Studiums einen Taxiführerschein. Früh übt sich, wer Karriere machen will: 37% der Studenten, die neben ihrem Studium mindestens 10% ihrer Freizeit gejobbt haben, haben positive Aussichten für den ersten Job. Politikverdrossenheit unter den Studenten: Fast drei Viertel der Studenten engagieren sich gar nicht in der Hochschulpolitik.
Manche kriegen nie genug
Während den Juristen nach ihrem ersten Studium nicht der Sinn nach einer weiteren akademischen Laufbahn steht, können es die Wirtschaftswissenschaftler einfach nicht lassen: 31% beginnen ein weiteres Studium!
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